Lösegeld zahlen? Keine gute Idee! ## Was Unternehmen bei Ransomware-Attacken tun sollten

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Lösegeld zahlen? Keine gute Idee! ## Was Unternehmen bei Ransomware-Attacken tun sollten

Lösegeld zahlen und schon werden die verschlüsselten Daten wieder freigegeben – so lautet die augenscheinlich einfache Lösung nach einer Ransomware-Attacke. Nicht wenige Unternehmen, die in den vergangenen Jahren Opfer von Verschlüsselungstrojanern geworden sind, kamen dieser Aufforderung nach.

Die aktuelle Studie „The State of Ransomware 2020“ von Sophos zeigt: Wer Lösegeld zahlt, zahlt am Ende doppelt.

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Die Lösegeld-Zahlung scheint der einfachste Ausweg zu sein. Bild: Pixabay/TheDigitalArtist

Mit der Zahlung von Lösegeld ist es nicht getan

Das Unternehmen Sophos, ein Anbieter für Sicherheitssoftware aus Großbritannien, hat jüngst untersucht, welche Strategie Unternehmen im Falle eines Erpressertrojaner-Angriffs am besten vor Schäden bewahrt. Überraschung: Die Lösegeld-Zahlung ist es nicht.

Sie ist den Experten zufolge weder die einfachste, noch die günstigste Lösung. Ganz im Gegenteil: Die Kosten für die vollständige Wiederherstellung der ursprünglich verschlüsselten Daten können sich sogar verdoppeln.

Sophos befragte für seine Studie mehr als 5.000 IT-Entscheider aus 26 Ländern in Europa, Asien, Afrika, Amerika und dem Nahen Osten. Im internationalen Vergleich zeigte sich: Betroffene aus Indien zahlen am häufigsten, Opfer aus Italien am seltensten. In Deutschland liegt der Prozentsatz der Zahlungswilligen bei 12 Prozent und damit im unteren Drittel.

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