Deepfakes ## Die Gefahren für die IT-Sicherheit durch KI

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Deepfakes ## Die Gefahren für die IT-Sicherheit durch KI

Deepfakes stellen eine neuartige Bedrohung für die IT-Sicherheit dar. Hacker und Cyberkriminelle machen sich dabei die Möglichkeiten modernster Technologien und der Künstlichen Intelligenz (KI) zunutze.

Wir verraten Ihnen, wie Angriffe auf Unternehmen mittels Deepfake funktionieren und warum KI ein zweischneidiges Schwert darstellt.

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KI bietet nicht nur Chancen, sondern auch Gefahren. Bild: Pixabay/geralt

Deepfakes – von harmlos bis gefährlich

Das Wort Deepfake ist ein Kunstwort aus den miteinander kombinierten Begriffen „Deep Learning“ und „Fake“ (deutsch: Fälschung). Per Definition handelt es sich bei Deepfakes um „realistisch wirkende Inhalte“, die mit Hilfe von KI beziehungsweise neuen Technologien erstellt, manipuliert oder verfälscht worden sind. Das wohl bekannteste Beispiel ist das so genannte „Face Swapping“. Hierbei handelt es sich in der Regel um Apps, die auf Basis der Kamera-Funktion eines Smartphones die Gesichter von zwei Personen tauschen können.

Bereits vor vier Jahren brach die App MSQRD sämtliche Download-Rekorde. Sie ist dafür bekannt, dass der Nutzer wahlweise sein eigenes Gesicht verfremden oder mit dem eines Promis tauschen kann. Mittlerweile gibt es unzählige Face-Swap-Apps, die sich stetig wachsender Nutzerzahlen erfreuen. Für Aufsehen sorgte zudem die App „Zao“, die innerhalb weniger Sekunden eine Person nach Wahl nur anhand eines Portrait-Fotos in bekannte Filmszenen hineinschnitt.

Nun aber entdecken immer mehr Cyberkriminelle das Konzept der Deepfakes. Und von einem harmlosen Spaß kann mittlerweile definitiv keine Rede mehr sein.